| "Warum können wir gegen einen Präsidenten ein
Amtsenthebungsverfahren einleiten, der wegen eines Blowjobs
gelogen hat - aber nicht gegen einen Präsidenten, der über
Informationen gelogen hat, die zu Krieg, Zerstörung, Chaos
und zum Tod von mehr als 100 000 Menschen geführt haben?"
(Der us-amerikanische Schauspieler Tim Robbins bei der
Präsentation des Films "Catch a Fire" im Januar 2007
in Berlin) "[...] Angela Merkel trat weniger verbissen als sonst auf."
Die NetZeitung über den Versuch von Angela Merkel beim
sogenannten "TV-Duell" am gestrigen Abend freundlich
auszusehen.
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=784&item=356222 "Mein Freund sagt, ich bin ein Looser,
weil ich nur vier Kanonen von Playmobil habe.
Er hat 15. Mindestens. Meine vier sind
wirklich zu wenig. Dafür spiele ich besser
Fußball. Ich will das so gut können wie
"Die wilden Kerle", das ist ein Film."
(Theo, 6 Jahre in "Das Magazin", Sept. 2005) "That's normally the definition of soft A. I.; enabling
machines to perform tasks which when performed by human
beings require intelligence. Now, the reason why that
doesn't have much to do with intelligence is for the same
reason we don't call the telephone artificial shouting.
We invented the telephone to save us having to shout to
each other but we don't call telecommunications artificial
shouting because telephones don't shout."
Steve Grand Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden
zu leben, besteht in der Kunst, jeden seiner
Individualität nach zu verstehen.
Jahn, Friedrich Ludwig "Die Frage nach der schulischen, beruflichen Ausbildung
Jesu - nach modernen Gesichtspunkten bei jeder Stellen-
bewerbung eine Selbstverständlichkeit - bleibt unbeant-
wortet."
Adolf Holl Hallo Elek,
typisch Rosinenpicker, würde ich sagen! Wenn dies Kaffee ist,
so möchte ich Tee;
aber wenn dies Tee ist,
dann möchte ich Kaffee. Hallo Cyrion!
Für mich ist die Aussage daran, also das, was ich
berücksichtigenswert finde, daß bestimmte Wertungen
von außerhalb eines Gedankengebäudes pseudo-objektiv
sind. Bedrohlich und destruktiv kann das, vermute
ich, vor allem dann werden, wenn die Wertenden
sich für superobjektiv halten.
Das gilt sicher auch umgekehrt, also, wenn der Teufel
sein Spiel hat.
Gruß elek Hi
---
Wekche Aussage soll das Zitat nun haben? Ersetzen wir Gott durch Teufel und
das ganze erscheitn in einem ganz anderen Licht :-) "Man stelle sich vor, in einem Gerichtsverfahren wäre
die Frage zu berücksichtigen, ob es *Gott* gibt, und
ob man sich auf ihn verlassen darf. Als Gutachter wür-
den [...] natürlich nur »neutrale, nüchterne« Psycho-
logen und Psychiater zu Rate gezogen werden, ..."
Christian Sieberer Oliver Cromm (news: 1tfmvt5edr4ro.dlg@ocromm.my-fqdn.de):
| Rolf Magnus meinte:
|
|> [...] "silicon", also Silizium. Daraus macht
|> man nicht nur Mikrochips, sondern auch Sand.
|
| Wer _macht_ aus Silikon Sand? Der Herrgott? Hallo Cyrion,
vielleicht ist es hier gelandet, weil Du es online falsch addressiert
hattest? Wieso ist den das hier gelandet? War eigentlich ein Beitrag fuers umweltbrett? Als Wert eines Menschen, Cyrion? . "Dieselben Anfänge haben alle Menschen, denselben Ursprung;
niemand ist vornehmer als ein anderer, außer wenn er sich
durch eine aufrechtere und auf Grund guter Charaktereigen-
schaften bessere Gesinnung auszeichnet."
"Obwohl einem Sklaven gegenüber alles erlaubt ist, gibt es ein
gemeinsames Recht aller Lebewesen, das verbietet, von dieser
Freiheit einem Menschen gegenüber Gebrauch zu machen."
"Ein Gott, der in einem menschlichen Körper wohnt - gäbe es
eine andere Bezeichnung für die Seele? Dieser göttliche Funke
kann sich ebenso in einen römischen Ritter wie in einen Frei-
gelassenen oder einen Sklaven herabsenken, denn was ist schon
ein römischer Ritter, ein Freigelassener oder ein Sklave?
Ein Aufsprung zum Himmel ist auch aus einem dunklen Winkel
möglich."
( Lucius Annaeus Seneca, 4 v. u. Z. - 65 u. Z. ) Richard W. Könning (news: ckng91$75o$02$2@news.t-online.com):
> [ Wilfried schrieb: ]
>> Zu den übrigen Hinweisen. Wie schon gesagt, ich habe keine
>> Ahnung von Bildbearbeitungsprogrammen aber immer wieder mal
>> davon gelesen oder eine Demo im Fernsehen gesehen, wo ruck-zuck
>> solche "einfachen" Manipulationen vorgenommen wurden.
> Im Fernsehen wird nach meinem Eindruck auch das Essen schneller
> gar, als wenn ich selber am Herd stehe. Haben die spezielle
> Herde? Christoph Dopheide schrieb
(news: Xns9573BB93F0D0christoph.dopheide@ID-129034.user.uni-berlin.de):
> [ Hans Bolte schrieb: ]
>> Der Verstand eines Menschen ist analog dazu da seinem Körper zu
>> dienen. Daß man mit ihm auch noch Geige spielen oder Löcher in
>> den Schnee pissen kann, ist Zufall.
> Du bist der Bolte aus <de.sci.geschichte>, nicht wahr? Kein Wunder,
> dass du mit deinem Verstand Löcher in den Schnee pisst. | wie man an der Uhreit des Postings erkennt leide ich unter
| schlafproblemen. Ich habe schon reichlich viel versucht,
| was mir eigentlich hilft ist ein Monotones Gerede. Vor
| einiger Zeit habe ich mir mit einem Radio beholfen, aber
| das ist nicht wirklich Praktikabel. Auch Entspannungs-CDs
| haben den Nachteil das am Ende versucht wird, "zurück zu
| kommen" (Sie werden wacher etc. pp.)
|
| Was ich also Suche ist etwas in der Art von "Rudolf
| 'Speedy Gonzales' Scharping liest Deutsche Steuergesetze"
| oder "Best of 50 Jahre Wetterbericht". [...]
( Michael Stum, news:<cg3jan$l95$07$1@news.t-online.com> ) Hallo Kronn!
Mein Bratwurst- Bratgerät heißt "Joschi".
Schöner Namen für sowas. "Wer andern eine Bratwurst brät
der hat ein Bratwurst-Bratgerät"
Quelle: http://www.letztebratwurst.com/ "[...] weil die Regierung keine Lust mehr auf eigene Poli-
tik hat, macht sie lieber schon einmal die Arbeit der Union:
marginalisiert die Gewerkschaften, kränkt die schlecht Ver-
dienenden, läßt die Wirtschaftslobby mitregieren. Die CDU
wird 2006 ein Land übernehmen, in dem niemand mehr glaubt,
daß linksliberale Politik noch möglich sei. Weil Rot-Grün
es versemmelt hat."
(Ulrike Winkelmann in der taz vom 9. Juli 2004) "Kein Gut frommt seinem Besitzer,
wenn sein Geist nicht auf dessen Verlust vorbereitet ist [...].
Lucius Annaeus Seneca (4 - 65 v. u. Z.) "Frau Härtl ist nicht sehr arbeitsbezogen", sagt Herr Völler
von den Praunheimer Werkstätten in Frankfurt. Das stimmt.
Die 57-Jährige hat nicht die geringste Lust stundenlang
weiße und grüne Plastikschienen für die Elektroindustrie
zusammenzustecken oder Kataloge in Umschläge zu stopfen, was
ja auch völlig normal ist.
Doch weil Eva Maria Härtl keineswegs normal ist, sondern ein
Chromosom zu viel hat, tut sie erst gar nicht so, als sei
sie mit Feuereifer bei der Sache. Stattdessen kramt sie
lieber in einer riesengroßen Tasche herum, aus der sie drei
Pumuckl-Puppen, eine gewaltige Thermoskanne und Unmengen
Postkarten hervorholt. Auf denen sind Passau, der Schwarz-
wald, Davos und andere wunderschöne Orte, die sie mit ihrer
Wohngruppe besucht hat. Dazu zeigt sie Fotos, auf denen
sie selbst in Passau, im Schwarzwald, in Davos und an ande-
ren wunderschönen Orten abgebildet ist. Dabei lächelt sie
auf unwiderstehliche Weise. "Frau Härtl hat Charisma",
sagt Herr Völler.
( Stefanie Rosenkranz in ihrem Beitrag "So nah und doch so fern",
der von Mongoloiden handelt und im Stern #23 von 27.05.2004
erschienen ist. ) | "The whole problem with the world is that fools and fanatics are
| always so certain of themselves, and wiser people so full of
| doubts." sagte Betrand Russell
( Arnold Schiller, news:pan.2004.05.22.02.52.32.891638@maxi.babsi.de ) die hex die kleinmne hex ist weg[D[D[D[D[D[D[ne hex ist w
s Hi ELEK,
das ist schlicht ein EKEL, der mich überfallen könnte, wenn ich
Deine aus dem Zusammenhang gerissenen Exzerpte und Annotationen lese.
Das ist hinterhältig. Ein Vertrauensbruch. Unterstes
BILD-Zeitungsniveau.
Du kannst Dich bei dsphil auf einen harten Wind (und meinerseits
möglicherweise auf juristische Schritte) gefasst machen.
Mit rufmörderischen Gegenbeleidigungen werde ich mich nicht abgeben.
Es ist Dir bekannt, dass dieser dusselige Elite-Thread nicht von mir
initiiert wurde. Und, wenn Du zur 'Globalisierung' etc. nicht mehr dazu
beizutragen hast, als Zitate des Jesuitenpaters Prof. Dr. R. Lay zu
verbreiten, dann tust Du, hochbetagter Mann, der zwar geschliffen
formulieren kann, mir echt leid.
Vielleicht gibt Dir ja der vertrackt-katholische Psychologe Dr.
Drewermann etwas Trost.
BG Frank
[F. Kalder / www.haplif.de] Hallo Cyrion,
das war die Antwort auf mich, nicht auf Elek ;-) Macht aber nix.
Nicht ganz ernst gemeint (aber auch nicht vollkommen komisch) möchte ich
anfügen, dass auch große Teile der Menschheit nicht in der Lage sind, akute
Bedrohungen für ihre Existenz wahrzunehmen, selbst wenn sie sie täglich vor
Augen haben. Beispiel: George Dabbeljuh Bush. Hi Elek
-------
Natuerlich gibt es eine Evolution, trotzdem ist bei den Strukturen die
Handlungsspielraum begrenzt. Es ging ja nicht um die weiterentwicklung im
laufe der Zeit, sondern um die Anpassungsfaehigkeit an Stoerungen, die gegen
das Nest gerichtet sind. Gefahren innen werden nicht erkannt, weil sie nicht
im AbwehrProgramm enthalten sind, obwohl sie sogar sichtbar sind, wir reden
hier nicht von etwas mikrokopischen, wo die Bienen gar nicht reagieren
koennten. Hallo Cyrion!
Bienenvölker sind nicht statisch, sondern natürlich auch den Gesetzen
der Evolution unterworfen. Genau wie wir Menschen übrigens; bei uns reichen
schon wesentlich kleinere Schädlinge, um halbe Kontinente auszurotten.
(Siehe HIV in Afrika!)
Tja, für den Einzelnen ist die Möglichkeit, Individualität zu entwickeln
natürlich toll. Ich habe allerdings den EIndruck, dass es eine nicht zu
vernachlässigende Anzahl Menschen gibt, die "Individualität" mit
"Rücksichtslosigkeit" verwechseln. Mir selbst passiert sowas übrigens nicht,
sondern nur den anderen. | Heute wollte mein noch nicht siebenjähriger Sohn den Unterschied
| zwischen einem Soldaten und einem Terroristen wissen. Ich weiß
| nicht recht, was ich ihm sagen soll. Ich nehme an, ein Terrorist
| kämpft für etwas, an das er glaubt, während ein Soldat für etwas
| kämpft, an das jemand anderer glaubt.
|
| Robin Wilson am 21.04..86 in einem Leserbrief an den "Guardian"
(news: Nfdtb.4583$i_5.3837@news.edisontel.com) Hi Elek
--------
Vermnutlich hat Hohman den begriff "taetervolk" auch nur metaphorisch gemeint.
:-)
Ich wuerde demnjenigen mal schreiben, das metaphorisch "bildlich uebertragen"
heisst, und das es nicht der Vergelich ist, sondern die Uebrtragung, die
falsch ist. Im Prinzip hast Du dies ja mit Deiner genaueren analyse des
Bienenschwarms. Vieleicht sollte man dem Typen auch mal verdeutlichen, das es
bei Bienen auch keine Manager gibt, und das man einen insektenschwarm ohne
grosse Umstaende mit einem Computerprogramm simulieren kann, mit erstaunlich
hoher Genauigkeit. Bienen haben auch keine Aerzte, was anders ist wird aus-
gestossen doer vernichtet, alles im Sinne der Arbeitseffektivitaet.
Und Bienen zeigen, nebenbei, auch sehr schoen die probleme solcher Vergeliche
und solcher Systeme. Sie sind statisch. Es gibt da grade diesen
Schaedlingsbefall in Deutschland, was viele Bienenstoecke zum asusterben
bringt. Obwohl die Parasiten ca ein drittel so gross sind wie Bienen, werden
diese im Stock nicht vernichtet sondern koennen ungehindert die Brut befallen.
Grade die Erkenntnisfaehigkeit, die erst durch individuelles denken moeglich
ist, verhindert solches. Vieleicht sollte man als Beispiele auch noch den
Blaumilchkanal oder den Hauptmann von Koepenik bringen - als Beispiele was
passiert, wenn alle denken das alles schon so OK, ist, weil es einer regel
entspricht, und es akzeptieren ohen nachzudenken. Hallo Cyrion!
Cyrion am 08.11.03 / 14:28 (Samstag):
> Mich wundert auch immer das bestimmte Leute, je nach momentanen
> Bedarf, auf die Tierwelt zurueckgreifen.
ACK
> Mal die Bienen udn Ameisen als angebliches positives Beispiel fue
> gemeinwesen, dann mal Katzen wenns um individualitaet geht, und
> die oekologie als ganzes, wenn jemand sagen will das nur der
> staerkste ueberlebt und damit seine eigene Gewalt oder
> wirtschaftskriminalitaet verharmlost.
Genau so. Dieser Mensch argumentierte auch schon mit der Evolution in
sozialdarwinistischem Sinne. Als er darauf angesprochen wurde, hat er
das natürlich teilweise relativiert. In den letzten Tagen antwortet er
immer, wenn er auf fragwürdige rechte ideologische Äußerungen
hingewiesen wird, es sei "nur metaphorisch" gewesen.
Ja, ja, nur metaphorisch.
Kopfzerbrechen macht mir, daß solche Vergleiche oder der Verweis
darauf, eine Aussage sei "nur metaphorisch" gemeint gewesen, in einem
begrenzten Kontext, also in kleinem Rahmen und/oder bei einiger
Abstraktion, vernünftig und zutreffen erscheinen; aber trotzdem
sehr wahrscheinlich nekrophile Auswirkungen haben.
( Rupert Lay benutzt den Begriff *nekrophil* als Gegenteil von
biophil, in einem Sinne, der über sexualpathologische Bedeutungen
hinausgeht, also im Sinne von "personales Leben schädigend", "die
Entfaltung von einzelnen Menschen eher begrenzend und diese
schädigend". )
Das Problem ist gewissermaßen, daß Halbbildung oder teilweise
umfassendes Wissen leicht mit Weisheit zu verwechseln sind. Und sich
Leute auch leicht durch in gewissen Rahmen vernünftig erscheinende
Vergleiche zu nekrophilen politischen Programmen verleiten lassen.
bye elec Hi
---
Mich wundert auch immer das bestimmte Leute, je nach momentanen Bedarf, auf
die Tierwelt zurueckgreifen. Mal die Bienen udn Ameisen als angebliches
positives Beispiel fue gemeinwesen, dann mal Katzen wenns um individualitaet
geht, und die oekologie als ganzes, wenn jemand sagen will das nur der
staerkste ueberlebt und damit seine eigene Gewalt oder wirtschaftskriminalitaet
verharmlost. Hi folks!
| Die Welt ist eben 'real'.
(news: 8e6d2653.0311080308.2e2c6fa6@posting.google.com)
Eine Aussage eines Strebers, der in <de.sci.philosophie> für die
Bedeutung des Top-Mangements und von Elite-Colleges für Manager Position
bezieht, damit dann die Top-Leute eine "Globalisierungsoptimierung"
vornehmen mögen, um nach Generationen schließlich alle Menschen
glücklich zu machen. (Er schreibt so 'n Zeug wirklich, ich brauche das
nicht zu parodieren, sondern nur wiederzugeben.)
"Die Welt ist eben 'real'." Wie wahr, wie wahr, das konnte ja nur in
einem Beitrag stehen, der unter dem Titel "Elite" versandt wurde.
Eine weitere Aussage - auch vom heutigen Tage - des selben Menschen, der
übrigens das Pseudo "haplif" bevorzugt, was aus "Happy Life" gebaut ist:
| [...] Bei den Bienen oder Ameisen zählt auch nicht das Individuum.
| Es zählt das ganze lebendige Netzwerk. Der Einzelne muss sich
| einordnen und, wo erforderlich, auch unterordnen können, damit
| das Ganze (holistisch) gelingt. [...]
(news: 8e6d2653.0311080147.60e01051@posting.google.com):
Was man den Bienen schon alles angehängt hat! Erst waren sie schuld
daran, wenn es mit dem Sex nicht recht klappt, und jetzt noch das.
Ist mir schlecht!
bye elec »Mit anderen Worten, HeaDel stellt beispielsweise fest, daß über
die <headel.cfg> als Ausgabeformat "alltagssprachlicher" Text
verlangt wird. Nachdem HeaDel alle Konfigurationsdateien
ausgewertet und einiges andere vorbereitet hat, schickt es sich
an, die Nachrichtendatei zu überarbeiten. *Aber nein!* In einem
kleinen Codeabschnitt an der Grenze zum Hauptkernprozess warten
ein paar unentwegte, entschlossene und durch nichts umzustimmen-
de Bedingungswächter. Diese Wächter sind Agenten der NSA, der
Notfalls-Schalter-Auswertung, sie haben das Recht auf Anweisung
des Users, so etwas ähnliches wie der oberste NSA-Chef-Ober-Super-
Agent, alle Gesetze zu brechen und in letzter Sekunde vor Ein-
tritt in den Hauptkernprozess Vorgaben zu ändern. Und sie tun
dies "rücksichstlos, gnadenlos, ohne Pardon", Worte, die der
Schriftsteller Urs Widmer in einem Hörspiel Gott in den Mund
legt: "Sie fliegen raus rücksichtslos, gnadenlos, ohne Pardon!"
Aus dem Himmel ist übrigens gemeint.«
(Aus einer aktuellen E-Mail von elek an einen HeaDel-Anwender.) "Sie [die Intelligenz] ist immateriell und mit dem
Bewusseinsprozess eines jeden einzelnen individuell
verknuepft."
Banalstes Geschreibsel, viele Worte scheinbar gruendliches Nachdenken
vorgebend. Kurz: Mittelmass, Hirnlosigkeit, aufgeblaehtes Geschwammel. Martin Gerdes am 05.09.03 in <de.etc.sprache.deutsch>
(news: uv5hlvo12bdn7bg8v1e3oikji9aptk52r1@4ax.com):
> Paul Rosen schrieb:
>
>> Dabei lege ich allerdings keinen Wert auf letzte Feinheiten.
>> Ob ich nun dieses oder jenes auseinander- oder zusammen-
>> schreibe, ist mir eigentlich mehr als egal.
>
> Mit der Einstellung könntest Du Journalist werden. "In dem Augenblick, in dem man nicht immer alles bejubelt,
gilt man in Deutschland als elitaer."
Denis Scheck in der NDR-Talkshow. | *Angst*
|
| Der Franze hat gsagt, wenn er mal Angst hat, verlangt er auch
| eine Gefahr. Weil sonst, sagt er, wärs ja rausgeschmissen.
Wolfram Heinrich, news: <bikl8a$ama$1@lacerta.tiscalinet.it>. "Rekursion ist die Selbstverliebtheit einer Funktion." Hallo Sansibar!
Touché! Tradition ist, das Feuer weiterzugeben, und nicht, die Asche anzubeten. In Oscar Wildes Erfolgsstück "Ein idealer Ehemann" bekommt die
dandyhafte Hauptfigur, ein wohlhabender Junggeselle überraschend Besuch
von seinem Vater und befürchtet mit belehrenden oder seine Lebensweise
kritisierenden, in jedem Fall mit nicht sehr unterhaltsamen Reden
überzogen zu werden. Daraus ergibt sich ungefähr folgendes schlagfertige
Wortspiel:
*Der Sohn während er seinen Vater hereingeleitet* "Vater, hätte
ich nur gewußt, daß Du kommst!"
*Vater* "Ich muß etwas Ernstes mit Dir besprechen."
*Sohn* "Leider, Vater, muß ich Dir mitteilen, daß ich seit Langem nur
noch Mittwochs und an diesem Tage ausschließlich zwischen 5 und 6 Uhr
früh Leute zu ernsten Gesprächen empfange. Heute ist nicht Mittwoch."
*Vater* "Das trifft sich gut, ich wollte Dich nämlich sowieso
alleine sprechen." Aikido, eine fernöstliche Kampfkunst, welche die Kraft des Gegners auf-
greift und zugunsten des Angegriffenen wendet, entdecke ich auch im übertra-
genen Sinne, wenn ich manchen Leuten zuhöre, auch in mancher Leute Rhetorik.
In ihrer jüngsten Diskussionssendung versuchte Sabine Christiansen Jürgen
Möllemann durch eine Suggesstivfrage ins Unrecht zu setzen und Möllemann be-
wies, daß er den Schwarzen Gürtel in rhetorischem Aikido schon hat.
Christiansen: "Waren ihre Methoden dabei immer lauter?"
Möllemann (ohne jedes Zögern): "Mal leiser, mal lauter."
Eine wettergegerbte Haut dieser Möllemann! Sonderbar, daß jemand mit sol-
cher Geistesgegenwart und solch subtilem Reaktionsvermögen auch immer wie-
der wie ein Elefant im Porzellanladen erscheint.
Doch nicht wegen Möllemann zitiere ich dies, sondern nur als mustergültiges
rhetorisches Exempel, das vielleicht sogar jemanden von Euch kurz lächeln
machen kann.
Gruss Elek Wolfram Heinrich (news: bb7d8u$ocv$5@lacerta.tiscalinet.it):
| [Ich war] natürlich wahnsinnig stolz, als du mir geschrieben hast,
| ich hätte etwas "crossgepostet". Weißt du, Haraldili, so was habe
| ich noch nie zuvor gemacht und ich habe auch gar nicht gewußt, daß
| ich so was kann.
|
| Toll so was! Danke!
|
| Dann hast du noch so einen wunderschönen Satz geschrieben: "f'up2
| drkt". Ein lustiges Spiel, ich weiß. Als ich noch so klein war wie
| du jetzt, haben auch wir, wie alle Kinder, eine Geheimsprache
| erfunden. Da haben wir uns zwischen den ganzen Erwachsenen hindurch
| Abkürzungen zugerufen und mußten furchtbar lachen, weil die
| Erwachsenen die Abkürzungen nicht verstanden haben. [...] "Eine Reform ist das nicht, das sind Kürzungen."
Gregor Gysi sinngemäß in der Talkshow "Cherno"
zur Anakonda 2010 von Kanzler Gerd Stoiber "als Gerd Stoiber Kanzler wurde..."
(Olaf Scholz, derzeit SPD-Generalfifi und Zentralleugner
unter Kanzler Gerhard Stoiber heute bei Friedmann) Wirbt die Vermarktungsfirma für die Marke Veronica Feldbusch nun
auch für amerikanische Filme? Wer sonst hätte die Anzeige für
Michael Moores Film "Bowling for Columbine" nach der Oscar-Ver-
leihung mit folgendem Hinweis versehen?
Oscar für Bester Dokumentarfilm
Das fallt mich auf bei heute in Wegwerfen eine Tageszeitung von die
27. März.
elek |